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22 mar 2007

Herzlich willkommen in der Gemeinde Skała!
Unsere Gemeinde liegt im Süden Polens, in der Woiwodschaft Kleinpolen. Ihr hauptsächlich touristisches und landwirtschaftliches Profil begünstigt Investitionen in die Lebensmittelindustrie sowie in die Tourismus- und Erholungsbranche. Dank der sehr günstigen Lage bietet sich unsere Gemeinde auch als ein attraktiver Firmenstandort an. Zu unseren Stärken zählen die gut entwickelte Infrastruktur wie das flächendeckende Telefon- und Gasversorgungsnetz sowie das Vorhandensein von freien Investitionsflächen. Die Nähe des Ojcowski Park Narodowy (Ojcowski Nationalpark), als auch die günstige verkehrstechnische Lage machen unsere Gemeinde besonders attraktiv für Touristen.

Lage, Fläche, Bevölkerung
Die Gemeinde Skała befindet sich im Süden des Krakauer–Tschenstochauer Hochlandes, im Kreis Krakau, Woiwodschaft Kleinpolen. Der Hauptteil der Gemeinde liegt auf der Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten der Flüsse Prądnik und Dłubnia. Das im Südwesten der Gemeinde gelegene Prądnik-Flusstal steht als Teil des Ojcowski Nationalparks, welcher 16% der Gemeindefläche (1223 ha) ausmacht, unter Naturschutz. Darüber hinaus befindet sich auch ein Teil des Dłubniański Park Krajobrazowy (Dłubniański Landschaftspark) auf dem Gebiet der Gemeinde.
Die Fläche der Gemeinde Skała beträgt 74,3 km2, wovon die Stadt Skała 3 km2 einnimmt. In dieser Stadt, deren Wurzeln bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts zurückreichen, haben die Gemeinde und das Dekanat ihren Sitz. Weiters befinden sich dort auch zahlreiche kleine Dienstleistungs- und Handelsbetriebe.
Die Gemeinde, deren Bevölkerung 9418 Einwohner beträgt, gliedert sich in 17 kleinere Verwaltungseinheiten (poln. sołectwo).

Das Profil der Gemeinde
Die Gemeinde Skała hat einen landwirtschaftlich–touristischen Charakter.

Landwirtschaft: Ca. 40% der erwerbstätigen Einwohner arbeiten in der Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Weizen und Kartoffeln sowie Gerste, Hafer und Runkelrüben. Eine relativ große Fläche wird auch für den Anbau so genannter Weichfrüchte, d.h. Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren verwendet, welcher für viele Haushalte der Gemeinde eine wesentliche Einkommensquelle darstellt. Die Landwirtschaften, die durch eine hohe Zersplitterung des Grundeigentums gekennzeichnet sind, betreiben darüber hinaus noch Viehzucht. In der Gemeinde dominieren kleine landwirtschaftliche Betriebe, deren Gebiet über 95% der gesamten Anbaufläche ausmacht (dieser Anteil ist einer der größten in der Woiwodschaft). Die Zahl der Landwirtschaften beträgt ca. 1330, ihre durchschnittliche Größe etwas mehr als 3 ha.

Tourismus: Die einmaligen landschaftlichen Charakteristika der Region, insbesondere des Ojcowski Nationalparks (OPN), sowie die Nähe Krakaus und Schlesiens als auch die günstige verkehrstechnische Lage locken zu jeder Jahreszeit zahlreiche Touristen in unsere Gemeinde. Der OPN, welcher eine außergewöhnliche Vielfalt der Flora und Fauna, eine abwechslungsreiche Landschaft und zahlreiche Kultur- und Geschichtsdenkmäler bietet, nimmt in unserer Gemeinde eine besondere Stellung ein. Auf dem OPN-Gebiet, in der tiefen Schlucht mit dem Prądnik-Fluss, liegt Ojców – eine malerische Ortschaft, die das Ziel vieler Ausflüge ist. In dieser Gegend wurden die ältesten Spuren der Existenz von Menschen in unserer Region gefunden. Auf dem Gebiet unserer Gemeinde kreuzen sich zahlreiche bekannte und beliebte Wanderwege: Szlak Orlich Gniazd (Route der Adlernester), Szlak Warowni Jurajskich (Route der Jura Festungen), Szlak Dolinek Jurajskich (Route der Jura Tälchen), Szlak Łokietka (Lokietek Route) und die Routen, die zur Jaskinia Ciemna (Dunkle Höhle) und zum Góra Okopy (Okopy Berg) führen. Zu den besonders sehenswerten Objekten zählen: die größte Höhle in unserer Gemeinde – die 320 m lange Jaskinia Łokietka (Lokietek Höhle); die Ruinen des in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts von Kasimir dem Großen errichteten Schlosses in Ojców; die 1901 am Prądnik erbaute Kaplica na Wodzie (Wasserkapelle); Grodzisko – die Kirche und die Einsiedelei der seligen Salomea, errichtet an der Stelle des früheren Schlosses und Klarissenklosters (die Klarissen kamen 1262 aus Zawichost, auf Einladung des Fürsten Boleslaw des Schamhaften, an diesen Ort); das im ehemaligen Hotel “Pod Lokietkiem” eingerichtete Władysław Szafer Museum in Ojców, in welchem Exponate zur Geologie des Prądnik Tals, der Geschichte wie auch der Flora und Fauna des OPN präsentiert werden. Ein integraler Teil des Museum und eine Art zusätzliche Ausstellung stellt der Schlosspark dar.

Die Stärken der Gemeinde
Unsere Gemeinde verfügt über ein flächendeckendes Wasserleitungs-, Telefon-, Strom- und Gasversorgungsnetz. Zu ihren Stärken zählen außerdem auch eine moderne Wasserkläranlage und die ständig fortschreitende Kanalisierung. Die landschaftlichen Charakteristika der Gemeinde und ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Touristen zu jeder Jahreszeit locken, begünstigen die Entwicklung unserer Gemeinde. Über eine zusätzliche Anziehungskraft verfügen die agrotouristischen Bauernhöfe, die eigene Bio-Produkte anbieten. Zu anderen Stärken der Gemeinde gehören: freie Investitionsflächen, freier Raum für landwirtschaftliche Produktion, die reiche Tradition der Zucht und des Bodenanbaus sowie das Vorhandensein von freien Arbeitskräften.

Entwicklungsrichtungen der Gemeinde Skała
Die Erhöhung des Lebensstandards der Einwohner stellt für die Selbstverwaltung der Gemeinde die wichtigste Aufgabe dar. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen die Bedingungen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde geschaffen werden, was bedeutet, einen Zufluss von Finanzmitteln für die Gemeinde und ihre Einwohner zu sichern.
Die Chancen der Gemeinde Skała liegen im Bereich des Tourismus, in der Entwicklung der Rolle der Gemeinde als Dienstleister und Produzent und in der Restrukturierung der Landwirtschaft mit Rücksicht auf die in den nahe gelegenen Großstädten (Krakau und die Städte Schlesiens) bestehenden Absatzmöglichkeiten.
Bei der Entwicklung der Tourismusindustrie muss auf lange Sicht darauf geachtet werden, dass die einmaligen Merkmale der Natur der Region für die nachkommenden Generationen erhalten werden. Dagegen muss die Entwicklung der Landwirtschaft Maßnahmen beinhalten, die die negativen Folgen der intensiven Agrartätigkeit kompensieren.



Wrota Małopolski



Związek Gmin Jurajskich



Ojcowski Park Narodowy



rcl